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ARCHIV

Aktuelles aus 2007


 

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Migration & Media / Migration und Medien

Programm (pdf)

Im Sommer 2006 startete das Forschungsprojekt MIGRATION & MEDIEN mit der Konferenz Narrating Africa in Europe. Diese Arbeit wird nun mit einer Reihe von vier interdisziplinären Plattformen fortgesetzt, um das Thema weiter zugänglich zu machen und politische bzw. soziale, vor allem aber ästhetische Implikationen und Fragen der Form und Wahrnehmung von Migration öffentlich zu diskutieren. Im Winter folgt jetzt das Symposium

THE LOCATION OF AFRICAN MIGRATION IN CINEMA AND FINE ARTS
at Frankfurt University, Germany, December 14-15th, 2007.

Im Zentrum dieses Symposiums steht der kreative Umgang mit Migration in Film und Kunst. Spätere Plattformen (es sind insgesamt 4 Plattformen und eine Publikation geplant) werden Fotografie & Digitales Erzählen, Musik & Performative Arts und last but not least Literatur in den Blick rücken.

Gäste der ersten Plattform THE LOCATION OF AFRICAN MIGRATION IN CINEMA AND FINE ARTS werden sein: Alex Rotas, Bath Spa University (UK) mit ihrer Arbeit über "Refugee Art?". Sie wird über ihre Arbeit als Kuratorin sprechen, wobei sie besonders auf Kontext, Nutzen und Definitionsmacht dieses neuerdings verwendeten Begriffs eingehen wird. Idrissou Mora Kpai, Autor, Regisseur und Filmproduzent (Paris), wird seinen Film Arlit, deuxième Paris (2005) präsentieren und seine zwischen Europa und Afrika angesiedelten Perspektive und Arbeitsweise darlegen.

Präsentationen und Filmvorführungen im Mal Seh’n-Kino wie in den Räumen der Filmwissenschaft sollen allen Symposiumsteilnehmern eine gemeinsame Erfahrung und Diskussionsgrundlage verschaffen. Eine Brücke zwischen Kunst und Kino wird eine Video-Installation der Berliner Künstler und Filmemacher, Brigitta Kuster und Moise Merlin Mabouna Rien ne vaut que la vie, mais la vie même ne vaut rien (2002/2003) bilden, die im IG-Farbenhaus/Campus-Westend an verschiedenen Orten aufgebaut werden wird.
Weitere besondere Gäste, Kritiker, Wissenschaftler, Künstler, sind eingeladen, die Präsentationen und Filme zu kommentieren.

Kommentare, Essays, Film- und anderen Beschreibungen werden nach Abschluss der Plattformen in einer zweisprachigen (deutsch/englischen) Projekt-Publikation bei Bertz & Fischer, Berlin veröffentlicht, AT "Out of Place" - The Location of African Migration in Culture and the Arts.

Das Projekt MIGRATION & MEDIEN haben ins Leben gerufen
Sissy Helff ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet in der Abteilung für Neuere Englischsprachige Sprachen und Kulturen, NELK. In ihrer bisherigen Forschung widmete sie sich vor allem den Postcolonial Studies und der Kulturanalyse. Momentan nähert sich in ihren Forschungen dem Film; sie arbeitet derzeit zu digitalen biografischen Erzählungen afrikanischer Migranten in Großbritannien (Stichwort “second life”) als Visiting Scholar an der University of Leeds.
Marie-Hélène Gutberlet ist seit 2005 am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft beschäftigt und arbeitet zur Fotografie, experimentellem und afrikanischem Kino. Ihre aktuellen Forschungen folgen einem komparatistischen Ansatz, mit dem Fotografien und Filme in Bezug auf die Formulierung einer Ikonografie des afrikanischen Migranten als ästhetische Form und performative Dimension befragt werden.

Am Projekt sind die folgenden Institute der J.W.Goethe-Universität beteiligt:

NELK, Abteilung Neuere Englischsprachige Literaturen und Kulturen, Institut für England- und Amerikastudien
TFM, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
ZIAF, Zentrum für interdisziplinäre Afrika Forschung

Veranstaltungsorte

J.W.Goethe-Universität, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt/Main, IG-Farbenhaus / Campus Westend, R. 7.312 (7. OG, Q3)
Mal Seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt/Main Tel. 069/5970845

Englisch / Deutsch / Französisch

rien ne vaut que la vie

 


 

Krise und Aufbruch. Asta Nielsen als Protagonistin der Moderne

Asta Nielsen

Internationales Symposion
26. - 29. April 2007

Veranstalter: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main / Kinothek Asta Nielsen e.V.

Ausführliches Programm (pdf)

Asta Nielsen war der erste europäische Star von Weltgeltung. Sie begann ihre Filmkarriere im Jahr 1910, zunächst in Dänemark, und drehte ihre weiteren Filme bis auf wenige Ausnahmen in Deutschland. In den zwanziger Jahren arbeitete sie mit herausragenden Regisseuren zusammen und versuchte ihre künstlerische Autonomie durch die Gründung einer eigenen Produktionsgesellschaft zu wahren.

Asta Nielsens Kunst des Schauspiels wurde von zeitgenössischen Filmtheoretikern und Kritikern, von Literaten und Künstlern gewürdigt und gefeiert. In der Kultur- und Filmgeschichte wurde sie als Schöpferin einer filmischen Gebärdensprache und übergreifend als Prototyp des modernen Stars gewürdigt. Bis heute überrascht die Modernität der Erscheinung Asta Nielsens, die sie mit späteren Filmstars wie Louise Brooks, Ossi Oswalda oder Clara Bow verbindet. Und auch in den Filmen finden sich vielfältige Dokumente und Zeichen dessen, was gemeinhin als Moderne gesehen wird: städtisches Ambiente, Verkehrstechnik, Industrie, Amerika, Institutionen wie Schulen, Militär, Mode und nicht zuletzt Bilder von der unabhängigen, berufstätigen, modisch extravaganten oder sachlich gekleideten, der sexuell freizügigen Frau.

Mit dem Symposion und der zeitgleich beginnenden Filmretrospektive wird das Werk von Asta Nielsen, soweit es überliefert ist, erstmalig in großem Umfang zugänglich gemacht und durch Vorträge und Kommentare aus verschiedenen Fachdisziplinen erläutert und kommentiert. Ausgehend von den konkreten Filmen liegt der Fokus des Symposions auf der Frage nach dem Verhältnis des Frühen Kinos von Asta Nielsen zu der sich herausbildenden Moderne.

Das Symposion findet im schauspielfrankfurt und im Deutschen Filminstitut – DIF / Kino des Deutschen Filmmuseums statt.

Förderer und Partner

Deutsches Filminstitut – DIF e.V. / Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main
Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse, Frankfurt am Main
Vereinigung von Freunden und Förderern der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main e.V.
Heinrich Böll Stiftung Hessen e.V.
schauspielfrankfurt
Botschaft des Königreichs Dänemark
Botschaft des Königreichs der Niederlande
Cinémathèque Royale de Belgique, Brüssel
Cineteca del Comune di Bologna
Det Danske Filminstitut, Kopenhagen
Filmarchiv Austria, Wien
Filmmuseum Amsterdam
Bundesarchiv – Filmarchiv Berlin/Koblenz
Filmmuseum Berlin / Stiftung Deutsche Kinemathek
Filmmuseum München
Freunde der Deutschen Kinemathek, Kino Arsenal, Berlin
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden
Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main
Hauptstadtkulturfonds, Berlin
Hessische Filmförderung
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln
Kinothek Asta Nielsen e.V.
Universität Trier, Fach Medienwissenschaft, Professur für visuelle Kommunikation
ZDF/ARTE

Weitere Informationen: Prof. Dr. Heide Schlüpmann / Dr. Sabine Nessel, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Fachbereich Neuere Philologien, Telefon 069 / 798-32081, Fax: 069 / 798-32078, E-Mail: nessel@tfm.uni-frankfurt.de.

 


 

Orte der Öffentlichkeit: Bühne, Leinwand, Äther

Poster

Eine Projektwoche des Studiengangs Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

22. – 25. Januar 2007

Mit welchen unterschiedlichen Formen von Öffentlichkeit haben wir es im Theater, in der Oper, im Film und in den technischen Medien (Radio, Fernsehen, Internet) oder in der Universität zu tun? Wie wird Öffentlichkeit produziert, wie wird sie wahrgenommen und welche Funktion hat sie?

Die Projektwoche versteht sich als interdisziplinäres Theorie- und Praxis-Programm für Studierende, Lehrende und Besucher aller Art, initiiert von den drei Bereichen Theater, Film und Medien, konzipiert und gestaltet vom Projektwochen-Team in Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden des Institutes.

Die regulären Lehrveranstaltungen werden in der Woche vom 22. bis 25. Januar ausgesetzt. Am Vormittag (10-13 Uhr) wird es studentische AGs und Workshops geben. Am Nachmittag (14-19 Uhr) präsentieren und diskutieren Künstler, Wissenschaftler und Praktiker ihre Arbeit und am Abend wird in die städtische Öffentlichkeit ausgeschwärmt – ins Kino, ins Theater oder in den Stadtraum.

Die Beiträge sind so heterogen und vielfältig wie die Öffentlichkeit selber. Ziel ist die Herstellung einer intensiven Atmosphäre des Interesses, der Inspiration und der Diskussion von A=Aufführung über G=Google Earth bis Z=Zukunft des Kinos.

Ausführliches Programm (pdf)
Programmübersicht (pdf)
Download des Posters

Kontakt: Nessel@tfm.uni-frankfurt.de

 

geändert am 06. Juli 2011  E-Mail: Webmasterhillgaertner@tfm.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 06. Juli 2011, 13:56
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/tfm/Aktuelles/Aktuelles_2007.html