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Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll
Professor für Theaterwissenschaft

Sprechstunde, Kontakt und Veranstaltungen

 

Nikolaus Müller-Schöll ist seit Oktober 2011 Professor für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt/M und zugleich Leiter des Masterstudiengangs Dramaturgie. Zuvor war er von 2009-2011 Professor für Theaterforschung am Institut für Germanistik II der Universität Hamburg. Er studierte in Avignon, Hamburg und Baltimore Germanistik (Schwerpunkt Theater und Medien), Kunstgeschichte, Philosophie und Politik und absolvierte das Studium mit einem M.A. an der Johns Hopkins University, Baltimore. Er promovierte in Frankfurt/M. bei Hans-Thies Lehmann mit einer Arbeit über Benjamin, Brecht und Heiner Müller und wurde im Januar 2007 in der Theaterwissenschaft in Bochum habilitiert. Nach dem Grundstudium absolvierte er 1987/88 die Hamburger Journalistenschule "Henri Nannen-Schule" von Gruner und Jahr und der Zeit. Während und nach dem Studium arbeitete er als freier Dramaturg, Wissenschaftsjournalist, Übersetzer und Kritiker. Von 1996 bis 2000 war er DAAD-Lektor an der Ecole Normale Supérieure, Rue d'Ulm. Von 2000 bis 2002 Wissenschaftlicher Koordinator des Frankfurter Graduiertenkollegs "Zeiterfahrung und ästhetische Wahrnehmung". Danach Stipendiat der Maison de Science de l'Homme, Paris für ein Projekt am Theaterwissenschaftlichen Institut der Université de Paris 10, Nanterre. Von 2004 bis 2009 arbeitete er als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Von 2007-2008 vertrat er die Professur von Heiner Goebbels am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Er kuratierte zahlreiche Konferenzen und Workshops und konzipierte und leitete im Jahr 2010 die Internationale Sommerakademie Hamburg „Performing Politics“. Forschungsschwerpunkte: Theaterforschung als kritische Wissenschaft - Fragen im Spannungsfeld zwischen Theater, Theorie, Literatur und Politik: Theater als "Ereignis", die Frage der Alterität, die Geste, die Fiktionierung des Politischen, Theater als Arbeit am Bösen, Potentialität, Darstellen 'nach Auschwitz', Theaterarchitektur als gebaute Ideologie u.a. Außerdem Benjamin, Brecht, Heiner Müller, Kleist sowie das "Komische als Paradigma der Modernitätserfahrung" zwischen 1700 und der Gegenwart. Er publizierte zu den genannten Themen, u.a.: Das Theater des 'konstruktiven Defaitismus'. Lektüren zur Theorie eines Theaters der A-Identität bei Walter Benjamin, Bertolt Brecht und Heiner Müller. Frankfurt/M. und Basel 2002; Politik der Vorstellung (Hg. mit Joachim Gerstmeier), Berlin 2006; Schauplatz Ruhr 2007 (Hg. mit Ulrike Haß); Was ist eine Universität? Schlaglichter auf eine ruinierte Institution 2009. (Hg. mit Ulrike Haß); Heiner Müller sprechen. (Hg. mit Heiner Goebbels), Performing Politics (Hg. mit André Schallenberg und Mayte Zimmermann 2012).

 

Ausführliche Biobibliographie

 

Downloads:

CV und Publikationen:

Curriculum Vitae Müller-Schöll

 

Der geprobte Aufstand. Farce, Spaziergang, Hungershow.

http://www.polar-zeitschrift.de/polar_13.php?id=618

 

Wie denkt Theater? Zur Politik der Darstellung nach dem Fall. https://lecture2go.uni-hamburg.de/veranstaltungen/-/v/11230

 

Plus d’un rôle. On the Politics of Playing Together in Contemporary Theatre and Performance Practices. http://dance-tech.tv/videos/nikolaus-muller-scholl/

 

Sehschlitze in die Zeit. Über „Freies (d.h. freies) Theater“. http://www.baselland.ch/fileadmin/baselland/files/docs/ekd/kulturelles/informationen/archiv/freiestheater.pdf

 

Das Leben als Schrift. Walter Benjamins Brecht-„Studien“ in Svendborg.

http://passagen.univie.ac.at/video/das-leben-als-schrift-walter-benjamins-brecht-studien-in-svendborg

 

 

 

 

geändert am 02. April 2014  E-Mail: Webmasterhillgaertner@tfm.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 02. April 2014, 11:00
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/tfm/Mitarbeiter/mueller-schoell/index.html