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Gegenstände und Ziele des Studiums


Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Der Bachelorstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft (im Folgenden TFM) befasst sich mit den ästhetischen Erscheinungen, semantischen Gehalten und kommunikativen Prozessen im Bereich des Theaters, des Films und der Medien. Er gliedert sich nach untersuchten Gegenständen sowie durch eine Reihe von bereichsübergreifenden Themen und Fragestellungen. In interdisziplinärer Perspektive in Forschung und Lehre befasst sich TFM mit ästhetischen, pragmatischen und historischen Dimensionen von theatralen und medialen Phänomenen sowie mit Genealogie, Struktur und künstlerischen Praktiken der zeitgenössischen Theater-, Film- und Medienkultur. Untersuchungsfelder der TFM sind namentlich Geschichte, Theorie und Ästhetik filmischer, theatraler, medialer und allgemein performativer Darstellungsformen, sowie deren institutionelle, gesellschaftliche, technische und ökonomische Voraussetzungen und Wirkungsbedingungen. Gegenstand des Studiengangs sind insbesondere gegenwärtige und zukünftige künstlerische und mediale Entwicklungen. Das Studium verbindet theoretische und analytisch-deskriptive mit praktischen Arbeitsformen. Darüber hinaus werden theater-, film- und medienbezogene Beiträge auch aus anderen Disziplinen einbezogen. Es empfiehlt sich, den Bachelor TFM im Hauptfach in Kombination mit beispielsweise Philosophie, Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft, Germanistik, Romanistik, English Studies, American Studies, Skandinavistik, Kunstgeschichte, Kulturanthropologie und Europäischer Ethnologie, Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Soziologie oder Betriebswirtschaftslehre im Nebenfach zu studieren.

 

Studien- und Bildungsziele

Die Studierenden erwerben in einer gegenstandsbezogenen und einer problemorientierten Perspektive die Fähigkeit zur wissenschaftlichen Kritik und Analyse von zeitgenössischen medialen und künstlerischen Formen sowie von Darstellung und ihrer Wahrnehmung. Entwickelt wird diese Fähigkeit namentlich auf der Basis einer Kenntnis der einschlägigen Theoriemodelle und eines fundierten historischen Sachwissens zu Theater, Film, Kino und anderen technischen Medien sowie ihrer gesellschaftlichen Kontexte und Bedingungen. Das Studium vermittelt Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens und Einblicke in berufliche Tätigkeitsfelder. Die Studierenden haben mit Abschluss des Studiums eigene kognitive und künstlerische Fähigkeiten erprobt und erweitert. Das Studium leistet jedoch keine kunstpraktische Ausbildung. Die Studien- und Bildungsziele des Studiengangs qualifizieren nicht für eng umgrenzte Berufsfelder, sondern für ein breites Spektrum von Tätigkeiten, da sich die institutionellen und technologischen Bedingungen im Film-, Theater- und im Medienbereich rasch verändern und erweitern.

 

Fachkompetenzen

Der Studiengang befähigt die Studierenden zu kritischer Wahrnehmung der Theater-, Film-/Kino- und Medienkultur in zeitgenössischer und historischer Perspektive. Die Vermittlung von Erfahrung mit künstlerischen und medialen Prozessen ist integraler Bestandteil des Studiengangs. Das Studium übt und bildet die Wahrnehmungs- und Darstellungsfähigkeit der Studierenden aus. Theater-, Film- und Medienprojekte im universitären Rahmen (Praxismodule) und außeruniversitäre Hospitanzen oder Assistenzen (Praktika) dienen der Ergänzung und Erweiterung der wissenschaftlichen Ausbildung um praktische Kenntnisse von künstlerischen Produktionsprozessen und deren materiellen und institutionelle Bedingungen. Der Studiengang vermittelt Fähigkeiten und Handlungskompetenzen, die den Studierenden in unterschiedlichen kulturellen Berufsfeldern zugute kommen: von technischen und organisatorischen Fertigkeiten bis hin zur Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsschulung gegenüber der Medienkultur.

 

Schlüsselkompetenzen

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über die Fähigkeit, sich Grundlagenwissen zu Fragen der gegenwärtigen Theater-, Film- und Medienkultur selbstständig auf einem wissenschaftlichen Standards entsprechenden Niveau anzueignen und dieses Wissen in unterschiedlichen, auch außeruniversitären, Sachzusammenhängen zur Darstellung zu bringen. Sie verfügen über die Fähigkeit, die entsprechenden Phänomene analytisch zu durchdringen und die Ergebnisse der Analyse auf argumentativ schlüssige Weise darzulegen. Sie sind vertraut mit den technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Bedingungen der Theater-, Film- und Medienproduktion und verfügen über eine Kenntnis der in diesem Bereich üblichen Organisationsformen.

 

Berufliche Tätigkeiten

Mögliche Arbeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind der gesamte Bereich des Theaters, des Films, des Kinos, des Fernsehens und anderer Medien; Presse und Verlagswesen, Kulturvermittlung; Medienarchive und Museen; Bildungsinstitutionen (etwa Jugendarbeit in Spiel-, Therapie- und Filmgruppen); Kulturarbeit in Verbänden und Unternehmen, im Bereich der Freizeitgestaltung, der Öffentlichkeitsarbeit und der Werbung.

 

 

geändert am 27. Juni 2012  E-Mail: Webmasterhillgaertner@tfm.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 27. Juni 2012, 09:16
http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb10/tfm/Studium/BA-HF/Ziele-des-Studiums.html