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Praxisbezug

Ziele

Ein Ziel des Studiengangs Theater-, Film- und Medienwissenschaft (TFM) ist die Verbindung theoretischer, analytischer und praktischer Arbeitsformen. Obwohl das Studium keine konkrete Ausbildung für einen künstlerischen Beruf leisten kann und soll, trägt der Praxisbezug dem breit gefächerten Spektrum von Arbeitsmöglichkeiten im kulturellen Bereich Rechnung und soll den Studierenden eine Orientierung für ihre eigenen Berufsziele erleichtern. Praktische Erfahrungen künstlerischer und programmatischer Arbeitsprozesse im Studium erweitern die Wahrnehmungsfähigkeit auch in Bezug auf eine wissenschaftliche Beschäftigung mit diesen Prozessen und vermitteln die Reflexion der materiellen und institutionellen Bedingungen künstlerischer Produktion. Darüber hinaus ermöglichen sie eine Erprobung der eigenen künstlerischen Fähigkeiten der Studierenden. Der Gegenstand des Studiums und spätere Arbeitsbereiche erfordern gleichermaßen wissenschaftliche Analyse- und Interpretationsmethoden, historische Kenntnisse, die Fähigkeit zu theoretischer und ästhetischer Reflexion und Erfahrungen mit der Spezifik künstlerischer Arbeits- und Enstehungsprozesse.

Sowohl das Magisterstudium wie auch das Bachelorstudium Nebenfach Theater-, Film- und Medienwissenschaft sieht daher obligatorisch ein mindestens sechswöchiges Praktikum vor, das durch zwei wissenschaftliche Mitarbeiter des Institutes in seiner Vor- und Nachbereitung und - falls es sich um ein universitätsinternes Praktikum handelt - auch in der Durchführung betreut wird.

Praktikumsmöglichkeiten

1) Hospitanzen / Assistenzen (extern):  Die Studierenden arbeiten für mindestens sechs Wochen als Hospitant/in oder Assistent/in in einer kulturellen Institution (Theater, Kino, Fernseh- oder Rundfunksender, Verlag, Zeitung, Medienagentur etc.) und lernen institutionelle Strukturen und Arbeitsabläufe kennen.

Vermittlung:

a. Durch Kontakte mit den verschiedenen Institutionen wird das Institut für TFM über Vakanzen in diesem Bereich informiert und gibt diese per Aushang an die Studierenden weiter.

b. Die Studierenden suchen sich selbst eine Praktikumsmöglichkeit und das Institut betreut gegebenenfalls die Bewerbung und stellt einen Kontakt her.

c. Die Studierenden werden durch Gespräche mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern animiert und darin unterstützt, ihre eigenen beruflichen und ästhetischen Interessen zu konkretisieren.

Nachbereitung:  Die Studierenden fertigen einen Praktikumsbericht an. Dieser beinhaltet:

a. die Darstellung der Institution, bei der das Praktikum absolviert wurde,

b. die Darstellung der eigenen Tätigkeiten und Aufgabenbereiche während des Praktikums,

c. eine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten des Aufgabenbereiches,

d. die Darstellung und Auswertung der eigenen Erfahrungen,

e. eine Einschätzung, inwieweit das Praktikum die eigenen Erwartungen/ Berufsvorstellungen entweder bestätigt oder korrigiert hat und ob sich berufliche Ziele konkretisiert haben.

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter führen nach Abgabe des Berichtes ein Gespräch mit den Studierenden über den Verlauf des Praktikums und die Ausarbeitung des Berichtes.

2) Szenische Projekte/Filmprojekte (intern):  Die Studierenden lernen die konzeptionelle Entwicklung eines Projektes und die selbständige Umsetzung kennen.

2.1) Gastdozenten:  Das Institut für TFM verpflichtet namhafte Künstler (Regisseure, Choreographen, Bühnenbildner etc.) für die Erarbeitung eines szenischen Projektes mit Studierenden, dessen Ergebnis in einer abschließenden Aufführung präsentiert wird. Die Studierenden erhalten so die Möglichkeit, an avancierten künstlerischen Arbeitsprozessen teilzunehmen und eventuell Kontakte für ihre weitere berufliche Laufbahn zu knüpfen. Die Durchführung erfolgt teilweise in Kooperation mit etablierten Frankfurter Theatern (z.B. Städtische Bühnen, Künstlerhaus Mousonturm), die das Projekt finanziell, technisch und infrastrukturell unterstützen.

2.2) Studentische Projekte:  Die Studierenden entwickeln eigene Initiativen und Konzeptionen für szenische oder Film-Projekte, führen diese eigenverantwortlich durch und präsentieren sie in abschließenden Aufführungen. Die Entwicklung und Durchführung wird von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter beratend betreut und die kooperierenden Theater / Institutionen werden durch das Institut für TFM in die Unterstützung der technischen Durchführung miteinbezogen.

3) Internationale Sommerakademie in Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Mousonturm:  Die internationale Sommerakademie bietet jährlich eine Plattform für einen ästhetischen Diskurs zwischen Theorie und Praxis über zeitgenössische theatrale Formen und Inhalte. Das Programm besteht aus Vorträgen, Gastspielen exemplarischer Inszenierungen und Workshops renommierter Theaterkünstler zum jeweiligen Thema. An den Workshops nehmen neben den Studierenden Interessierte aus allen Bereichen künstlerischen Schaffens teil, wodurch eine interdisziplinäre Auseinandersetzung zwischen theorie-interessierten und praktisch-arbeitenden Personen ermöglicht wird.

 

 

geändert am 22. Februar 2011  E-Mail: Webmasterhillgaertner@tfm.uni-frankfurt.de

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Druckversion: 22. Februar 2011, 15:12
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